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Idealstadt Doberlug

 

Schloss Doberlug   Löwenkopf am Rautenstock   Eingangsportal Schloß     Klosterkirche  

Doberlug   Schloss Doberlug - Stadttor   Rautenstock   Schlossinnenhof

 

„Olim porta tuens, nunc decus opidi pulcurum“ – „Einst schützendes Tor, jetzt Zierde der Stadt“, steht auf den zwei Obelisken, die den Besucher heute anstelle des einstigen Soldatentors in Doberlug empfangen.


Eingerahmt von weiten Feldern, saftigen Wiesen und stillen Wäldern liegt die Doppelstadt Doberlug-Kirchhain am Eingang zum Naturparkpark Niederlausitzer Heidelandschaft. Der Wasserreichtum und das Flüsschen Kleine Elster mit seinem weichen Wasser sind verantwortlich dafür, dass in Kirchhain Gerber ihrem Handwerk nachgingen und sich in Doberlug Zisterziensermönche ansiedelten, die ab dem Jahr 1165 das Kloster Dobrilugk
aufbauten. Zahlreiche Spuren der fleißigen Mönche kann man heute noch entdecken. Auf den Mauern des Abtshauses wurde in 125 Jahren Bautätigkeit das Schloss Dobrilugk errichtet und im Jahr 1676 unter der Herrschaft Herzog Christian I. von Sachsen-
Merseburg fertiggestellt. Nach zahlreichen Umbauten und Sanierungsarbeiten in den letzten Jahren präsentiert sich das restaurierte Renaissanceschloss Doberlug mit seiner strahlend
weißen Fassade und macht neugierig darauf, wie es wohl von innen aussieht.

 

Im Jahr 2014 werden sich mit der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung die Türen des Schlosses öffnen und sicher zahlreiche Gäste anlocken.


Zu Füßen des Schlosses ließ Christian I. 1664 eine barocke Idealstadt errichten, die sich
bis heute den Charme einer herzoglichen Residenz und ländlichen Kleinstadt erhalten hat und immer noch in einzigartiger Klarheit zu sehen ist.