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25 Jahre Städtefreundschaft mit Kirchhain in Hessen

Wappen Kirchhain/Hessen
25 Jahre Städtefreundschaft
Wappen Doberlug-Kirchhain

Kirchhainer und Doberlug-Kirchhainer besiegeln ihre Städtefreundschaft

Ein Wochenende voller positiver Emotionen stand den zwei namensgleichen Städten bevor. Vom 21. bis 23. September reiste ein Bus voller Doberlug-Kirchhainer aus der Niederlausitz in das entfernte Kirchhain nach Hessen, um das 25-jährige Jubiläum feierlich zu begehen.

Die Vorfreude auf das langersehnte Wiedersehen mit der Partnerstadt Kirchhain war groß und so wurden die Niederlausitzer am Freitagnachmittag herzlich in Empfang genommen.

Nach der Begrüßung war ein historischer Stadtrundgang angesagt. Nur war dieser nicht einer der normalen Art, denn die Kirchhainer haben sich dabei etwas ganz Besonderes einfallen lassen und reisten so gemeinsam mit allen Gästen in die Zeit des 19. Jahrhunderts zurück - ein wirklich einfallsreiches Schauspiel mit unterschiedlichsten Rollen und passender Kleiderordnung. Durch die kleinen Gassen, entlang der wundervollen Fachwerkhäuser, ging es angefangen vom Rathaus bis hin zur alten Schule und dem Hexenturm. Mit einer solch außergewöhnlichen Stadtführung wurde die Messlatte für die Brandenburger schon jetzt ziemlich hoch gelegt, denn in fünf Jahren sind sie dran, das 30-jährige Jubiläum zu planen.

Nach diesem kleinen Rundgang durch Hessens Kirchhain kehrten alle in den Hof „Blauer Löwe“ ein und ließen den Abend bei bester Stimmung ausklingen. Da wurde so manches Lied aus dem Ärmel geschüttelt - das Brandenburg Lied „Märkische Heide“ durfte dabei nicht fehlen.

Der Samstag brachte den wohl wichtigsten Teil dieses Städtetreffens mit sich - den Festkommers im Bürgerhaus der Stadt Kirchhain. Beide Stadtoberhäupter, Olaf Hausmann und Bodo Broszinski, eröffneten den Festakt mit einem feierlichen Grußwort. Einen kleinen Rückblick auf das 25-jährige Bestehen dieser Städtefreundschaft gaben Kirchhains Altbürgermeister Klaus Hesse und Stadtverordnetenvorsteher Klaus Weber. Der Höhepunkt dieser Festlichkeit war der Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Kirchhain, vor allem aber die Unterzeichnung der neuen Freundschaftsurkunde durch die Bürgermeister und Stadtverordnetenvorsteher dieser beiden Städte. Musikalisch begleitet wurde die Feierstunde vom Jugendchor Langenstein, welcher den Gästen mit seinen kleinen und großen Stimmen so manche Freudentränen ins Gesicht zauberte.

Zu betonen ist noch einmal mehr, dass man hier von einer Städtefreundschaft, nicht nur von einer Städtepartnerschaft sprechen kann. Neben dem kulturellen und wirtschaftlichen Austausch stehen auch die sozialen und persönlichen Ebenen im Mittelpunkt. Und welche Städtepartner können schon behaupten, den gleichen Namen zu führen?

„Wir haben jetzt eine Städtefreundschaft, die für über 25 Jahren auf ein breites Fundament gestellt wurde, ob Verein, Kirchengemeinde, Verbände, Parteien, Verwaltung, Feuerwehr. Freundschaft kann nicht nur auf der Ebene der Verwaltung stattfinden. Freundschaft ist mehr. Sollte überparteilich und unpolitisch sein, “ so Bürgermeister Bodo Broszinski.

Neben dem Festakt gehörte auch der Besuch des Dorffestes in Betziesdorf zum Programm. Hier konnte der ein oder andere seine sportlichen Fähigkeiten in unterschiedlichsten kleinen Spielen unter Beweis stellen und sich für den nächsten Etappen stärken. Weiter ging es dann mit dem Bus zur Micheal-Schumacher-Ausstellung nach Marburg. Diese besondere Ausstellung zeigt alle Stationen und Rekorde der beachtlichen Formel-1-Karriere des Rekordweltmeisters. Exklusive Exponate können nicht nur betrachtet, sondern auch gleich getestet werden. Neben dem Probesitzen in einem doch sehr engen Rennboliden konnte so mancher den Rennsport auch spielerisch simulieren.

Zum Abschluss des letzten Abends kehrten alle zum gemeinsamen Abendessen im Schlachthaus „Kirchhainer Hof“ ein. Neben Gemütlichkeit stand vor allem Austausch und Auswertung der Eindrücke dieses Wochenendes auf dem Plan.

Dem Ganzen wurde jedoch am Sonntag, dem Abreisetag der Doberlug-Kirchhainer, noch ein Krönchen aufgesetzt. Eine sich noch im Bau befindliche Straße in Kirchhain hat den Namen „Doberluger Straße“ erhalten - eine so große Überraschung, die man kaum in Worte fassen kann. Dieses Highlight ging allen Gästen unter die Haut, denn das ist einfach der größte Beweis für eine solche Städtefreundschaft.

Für die herzliche Gastfreundlichkeit möchte die Stadt Doberlug-Kirchhain noch einmal „Danke“ sagen, denn was hier von der Stadt Kirchhain auf die Beine gestellt wurde, ist keine Selbstverständlichkeit. Danke für den liebevollen Empfang, danke für das so breitgefächerte Programm und danke für diese hervorragende Organisation. So schnell wird man diese Erlebnisse nicht vergessen. DANKE!

 

Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
(Dietrich Bonhoeffer)

Fotogalerie

 

 

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