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Terminbewusster Weißstorch fliegt in Frankena ein

26. 03. 2012

Als vermutlich erster Storch in der Region ist der Frankenaer Adebar aus dem Winterquartier zurückgekehrt. "Am Donnerstag kurz nach 17 Uhr traf der Frühlingsbote ein", freuen sich die Storchennachbarn Bärbel und Karl-Heinz Janosch.

Damit ist das Storchenmännchen in Frankena sehr terminbewusst – im vergangenen Jahr kam er nur einen Tag früher an. Damals musste er bis zum 1. April auf seine Partnerin warten, so Bärbel Janosch. Der männliche Weißstorch ist meist früher als das Weibchen zurück am heimischen Horst, um es auszubessern.

Die Frankenaer konnten seit 1957 in jedem Jahr Störche im Horst an der Dorfaue begrüßen. Bärbel Janosch, seit vielen Jahren Storchenbetreuerin im Ort, erklärt die Begeisterung für die Vögel: "Es ist einfach toll, sich an der Natur zu erfreuen und das Klappern der Tiere direkt vor der Haustür zu hören." So schaue jetzt wieder jeder nach den scharz-weiß gefiederten Vögeln, sie seien quasi eine Herzensangelegenheit für das ganze Dorf. Besonders die Kinder interessieren sich für die Störche.

Für diesen Storchensommer wünscht sich die Frankenaer Betreuerin weniger dramatische Probleme als im Vorjahr: Eines der drei Jungtiere war aus dem Horst gestürzt, überlebte jedoch trotz einer Wunde am Flügel. In der Försterei Reddern (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) von Familie Heindel gesund gepflegt, konnte der Storch Ende August schließlich doch die Reise gen Süden antreten.

Von hmk1, erschienen in der Lausitzer Rundschau am 26.03.2012

 

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