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  Pferdekopfhof

  Pferdekopfhof Detail Kirche Werenzhain Kircheninnenraum 

 
Ursprünglich war diese Gegend durch Wenden bewohnt, bis sich Kolonisten aus dem süddeutschen Raum um 1200 hier ansiedelten.

 

Die erste Erwähnung fand der Ort in einer Klosterurkunde vom 22.7.1234 unter der Bezeichnung "Witheroldeshagen", was so viel heißt wie " Rodungssiedlung des Widerholt". Der Ortsname änderte sich in späteren Urkunden wiederholt, bis sich im 18. Jahrhundert die heutige Schreibweise festigte.

Werenzhain ist ein in Ost - West-  Richtung angelegtes Reihendorf mit einem angedeuteten Anger im östlichen Teil des Dorfes. Besonders auffällig ist die lockere Bauweise im gesamten Ort. Fast alle Gehöfte haben einen gewissen Abstand zueinander.

Wegen des guten Bodens war Werenzhain einer der größten und reichsten Bauerndörfer des ehemaligen Kreises Luckau. So gab es beispielsweise 1723 im Ort 38 Hüfner, aber nur 8 Gärtner bzw. Büdner und 8 Häusler. Außerhalb der Ortslage in Richtung Kirchhain befindet sich das 1537 erstmals erwähnte Winkelgut, das über Jahrhunderte selbständig war und erst im 19. Jahrhundert der Gemeinde Werenzhain zugeordnet wurde.

Die in der Dorfmitte befindliche Kirche hat ihren Ursprung im 13. Jahrhundert. Sie wurde hauptsächlich aus sorgfältig bearbeiteten Granitquadern errichtet. Im Jahre 1907 erfolgte eine umfassende Renovierung der Kirche. Dabei wurde großer Wert darauf gelegt, historische Strukturen zu erhalten oder wieder hervorzuheben. Sie hat eine sehr interessante Ausstattung, besonders wertvoll aber ist eine spätgotische Taufe aus Sandstein, verziert mit Flechtwerk und Fischblasen.