Der Schulsport kann am Donnerstagmorgen ordnungsgemäß in der Stadthalle Doberlug-Kirchhain stattfinden.
Die fleißige Helferschar hat bis tief in die Nacht die Spuren vom 10. Politischen Aschermittwoch der Märkischen Union beseitigt. Bis nach 2 Uhr hatten sie zu tun.
Hergerichtet haben den Veranstaltungsort etwa zehn Mitglieder vom CDU-Stadtverband und noch einmal so viel freiwillige Helfer von der Wohnungsgesellschaft der Stadt, die die Stadthalle bewirtschaftet, schon am Dienstag. Von Hallenboden abkleben bis Stühle und Tische stellen brauchten sie etwa zehn Stunden, so CDU-Stadtverbandschef Thomas Boxhorn.
Mit dem Eintreffen der Gäste hatten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kirchhain als Einweiser am Mittwoch weit vor 19 Uhr voll zu tun. Im Nu waren die mehr als hundert Parkplätze ausgelastet. Wer jetzt noch anrollte, wurde in Nebenstraßen gelenkt. Für ihren „Job als Security“ werden die Kameraden mit Freibier entlohnt. 1000 Liter Freibier aus Radigks Brauhaus in Finsterwalde wurden in der Halle an die mehr als 700 Gäste flinken Fußes von 14 CDU-Frauen und zwei Männern verteilt. Mit frechen Sprüchen auf ihren schwarz-rot-gelben T-Shirts balancierten sie die Tabletts. „Vorsicht! Ich bin in der CDU Brandenburg“ warnten sie mit stolzer Brust. „Wir lassen uns den Schnabel nicht verbieten“ las, wer ihnen nachschaute. Fünf Sanitätshelfer vom DRK-Ortsverband Doberlug-Kirchhain unter Leitung von Silke Prudlo sicherten die Großveranstaltung bis 22 Uhr medizinisch ab.
Von Heike Lehmann, erschienen in der Lausitzer Rundschau am 24.02.2012
Foto: Heike Lehmann / T-Shirts mit frechen Sprüchen trugen die CDU-Mitglieder, die beim Aschermittwoch Gäste mit Freibier versorgten.