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1. Brandenburgische Landesausstellung

7. JUNI BIS 2. NOVEMBER 2014 IM SCHLOSS DOBERLUG

 



Als weltweit erste kulturhistorische Ausstellung erzählte die Erste Brandenburgische Landesausstellung die spannungsreiche Beziehungsgeschichte der Nachbarländer Preußen und Sachsen.
Diese war von kulturellem und wirtschaftlichem Austausch bestimmt, doch auch von Rivalität bis hin zu offener Feindschaft. Hochkarätige Kunstwerke, einmalige Geschichtszeugnisse und mediale Anwendungen ließen Szenen der wechselvollen preußisch-sächsischen »Beziehungskiste« lebendig werden. Im Mittelpunkt stand die Zeit von der Mitte des 17. bis zum 19. Jahrhundert.

 

 
Der Anlass

Das 200. Jubiläum des Wiener Kongresses von 1814/15 war Anlass für die Landesausstellung. In seiner Folge wurde Europa neu geordnet, und große Teile von Sachsen fielen an Preußen, darunter auch die Niederlausitz sowie die Hälfte der Oberlausitz – die Region, »wo Preußen Sachsen küsst«. Von einem Tag zum anderen wurden die dort lebenden Menschen von Sachsen zu Preußen. Spuren dieser wechselvollen Vergangenheit finden sich in Südbrandenburg bis heute.

 

 

Schloss Doberlug

Schauplatz und zugleich Herzstück der Ausstellung war Schloss Doberlug, das ehemals zum Besitz der Kurfürsten von Sachsen zählte. Mit der Landesausstellung wurde das sorgfältig sanierte Renaissanceschloss, die »sächsische Perle Brandenburgs«, erstmals wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 

 

Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft
Ausstellungskonzept

Musenküsse, Verräterküsse, Pferdeküsse: Die Ausstellung beleuchtete auf über 800 Quadratmetern die Eigenart und Bedeutung der preußisch-sächsischen Beziehungen, ihre Höhen und Tiefen, ihre Licht- und Schattenseiten und setzte sich mit den unterschiedlichsten sozial-, kultur- und geistesgeschichtlichen Aspekten der preußisch-sächsischen Nachbarschaft auseinander. Dabei wurden nicht zuletzt auch die Klischees von Sachsens Glanz und Preußens Gloria hinterfragt.

 

 

Die Schirmherren 

Die Ausstellung stand unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, und Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen.

 

 

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